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Rechte aus dem Erwerb von Security Tokens

Rechte aus dem Erwerb von Security Tokens

Welche Ziele verfolgt das emittierende Unternehmen und welche Rechte kann der Käufer aus dem Erwerb der Security Tokens ableiten?

Security Tokens sind Tokens, die in irgendeiner Form Gesellschaftsrechte oder ähnliche Rechte an der emittierenden Gesellschaft vermitteln. Doch woher weiß der Käufer, welche Ziele das emittierende Unternehmen verfolgt und welche Rechte er aus dem Erwerb der Security Tokens konkret ableiten kann?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie sich potentielle Käufer über die vom Unternehmen ins Auge gefassten Ziele und über den konkreten Inhalt ihrer durch den Security Token erworbenen Rechte hinreichend informieren können.

White Paper

Zum einen gibt es das sog. White Paper. Dieses ist ein vom Unternehmen erstelltes Dokument, das einen vertieften Einblick in das Konzept des Unternehmens gewährleistet und die inhaltlich-rechtliche Ausgestaltung ihres Security Tokens darstellt.

Prospekt nach § 3 Abs. 1 WpPG

Zum anderen wird vom Unternehmen ein Prospekt nach § 3 Abs. 1 WpPG erstellt, das mit dem White Paper inhaltlich vergleichbar ist. Das Prospekt stellt im Gegensatz zum White Paper ein juristisches Dokument dar, das strengen gesetzlichen Vorgaben genügen muss. Nichtveröffentlichung oder Fehlerhaftigkeit des Dokuments zieht gemäß § 35 WpPG empfindliche Strafen nach sich.

Rechtssichere Ausgestaltung Ihres STO

Sowohl das White Paper als auch das Prospekt stellen essenzielle Informationsquellen für Käufer dar. Daher sollten Unternehmen besonderen Wert auf deren umfangreiche und detaillierte Ausarbeitung legen. Dies gilt umso mehr, als das Prospekt spezielle gesetzliche Anforderungen erfüllen muss, damit das Unternehmen seine Tokens anbieten darf. Unsere auf ICOs spezialisierten Anwälte sind Ihnen bei der rechtssicheren Ausgestaltung Ihres Security Tokens gerne behilflich.

Weiterlesen:
Was ist ein Security Token?
Vielseitige Gestaltungen mit Security-Token möglich

Sebastian Förste

Sebastian Förste

Sebastian Förste berät Kredit- sowie Finanzdienstleistungsinstitute zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen und vertritt sie gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank. Außerdem berät er zum Recht kryptographischer Währungen, wie beispielsweise Bitcoin, Ethereum und Ripple sowie zu Initial Coin Offerings/Token Sales.

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