{"id":23050,"date":"2026-03-13T11:56:39","date_gmt":"2026-03-13T09:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/winheller.com\/blog\/?p=23050"},"modified":"2026-03-13T11:56:40","modified_gmt":"2026-03-13T09:56:40","slug":"fake-airdrops-phantomtransaktionen-behandlung-steuerreport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/winheller.com\/blog\/fake-airdrops-phantomtransaktionen-behandlung-steuerreport\/","title":{"rendered":"Fake Airdrops &amp; Phantomtransaktionen: Behandlung von Scam Token im Steuerreport"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer Kryptowerte aktiv verwaltet, kennt das Problem: Die eigene Wallet f\u00fcllt sich mit Token, die man <strong>nie bewusst erworben<\/strong> hat. Unbekannte Coins tauchen auf Ethereum-, BNB-Chain- oder Polygon-Adressen auf und scheinbare Swap-Ergebnisse erscheinen im Transaktionsverlauf, obwohl <strong>kein Tausch stattgefunden<\/strong> hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinter diesen Ereignissen stecken in der Regel Scam-Kampagnen: sogenannte <strong>Fake Airdrops<\/strong> und <strong>Phantomtransaktionen<\/strong>. F\u00fcr den steuerlich unbedarften Anleger k\u00f6nnen diese Eintr\u00e4ge zu einem ernsthaften Problem werden. Insbesondere dann, wenn Steuersoftware wie CoinTracking oder Blockpit sie automatisiert <strong>als steuerpflichtige Ereignisse importiert<\/strong> und auswertet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sind Fake Airdrops und Phantomtransaktionen?<\/h2>\n\n\n\n<p>In unserer t\u00e4glichen Beratungspraxis treffen wir im Wesentlichen auf drei Erscheinungsformen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Unsolicited Token Drops:<\/strong> Scammer senden wertlose oder manipulierte Token an \u00f6ffentliche Walletadressen, ohne dass der Empf\u00e4nger eine Handlung vorgenommen hat. Ziel ist es h\u00e4ufig, Walletinhaber dazu zu verleiten, \u00fcber einen verseuchten Contract zu interagieren (sog. Approval Exploit).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Honeypot Token \u00fcber gef\u00e4lschte Swaps:<\/strong> Durch gef\u00e4lschte Ereignisse im Transaktionsprotokoll (Event Spoofing) wird in der Blockchain-History ein scheinbarer Tauschvorgang suggeriert. Der Walletinhaber hat tats\u00e4chlich weder Coins hingegeben noch erhalten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Dust Attacks:<\/strong> Minimale \u00dcberweisungen winziger Kryptowertbetr\u00e4ge dienen der Deanonymisierung von Walletadressen durch nachfolgende Transaktionsanalyse. Steuerrechtlich handelt es sich um Centbetr\u00e4ge ohne wirtschaftliche Substanz.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Technischer Mechanismus \u2013 relevant f\u00fcr die steuerliche Einordnung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das steuerliche Verst\u00e4ndnis dieser Vorg\u00e4nge setzt eine technische Grundkenntnis voraus: Bei Fake Airdrops werden Tokens in der Regel \u00fcber <strong>autonome Smart Contracts<\/strong> (ERC-20-Standard oder vergleichbare Standards auf anderen EVM-kompatiblen Chains) auf die Walletadresse gebucht. Der Walletinhaber hat <strong>keinerlei Willenserkl\u00e4rung<\/strong> abgegeben und auch <strong>keine Private-Key-Signatur erbracht<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Es fehlt mithin die f\u00fcr eine zivilrechtlich relevante Transaktion notwendige Disposition \u00fcber Privatschl\u00fcssel. Nach der <strong><a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=BFH+IX+R+3%2F22\" title=\"\">BFH-Rechtsprechung (IX R 3\/22, Rz. 23 ff.)<\/a><\/strong> kommt es f\u00fcr die wirtschaftliche Zurechnung von Kryptowerten gem\u00e4\u00df \u00a7 39 Abs. 1 AO gerade auf die <strong>Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber den Private Key<\/strong> an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steuerrechtliche Einordnung: Fehlendes Wirtschaftsgut<\/h2>\n\n\n\n<p>Der BFH hat in seinem Urteil klargestellt, dass nur solche Kryptowerte als &#8222;andere Wirtschaftsg\u00fcter&#8220; i.S.d. \u00a7 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG zu qualifizieren sind, die <strong>selbst\u00e4ndig bewertbar<\/strong>, <strong>verkehrsf\u00e4hig<\/strong> und <strong>marktf\u00e4hig<\/strong> sind und \u00fcber deren Verm\u00f6genswert der Steuerpflichtige <strong>tats\u00e4chlich verf\u00fcgen<\/strong> kann. Diese Voraussetzungen erf\u00fcllt ein Fake Airdrop Token typischerweise nicht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Keine oder nur manipulierte <strong>Liquidit\u00e4t<\/strong> in Decentralized Exchanges (DEX)<\/li>\n\n\n\n<li>Integrierter Sell Block im Smart Contract (klassisches Honeypot Muster) <strong>verhindert<\/strong> f\u00fcr normale Anleger grunds\u00e4tzlich die <strong>Ver\u00e4u\u00dferung<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Kein tats\u00e4chlich ermittelbarer <strong>Marktwert<\/strong> (vgl. BMF-Schreiben v. 06.03.2025, insb. zu Kryptowerten ohne ermittelbaren Marktkurs)<\/li>\n\n\n\n<li>Der Steuerpflichtige kann den <strong>Wert nicht realisieren<\/strong> (eine f\u00fcr den Wirtschaftsgutsbegriff konstitutive Eigenschaft)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnis:<\/strong> Mangels selbst\u00e4ndiger Bewertbarkeit und Verkehrsf\u00e4higkeit handelt es sich bei Fake Airdrop Token <strong>nicht um Wirtschaftsg\u00fcter<\/strong> i.S.d. EStG. Ein steuerlicher Zufluss ist somit nicht einschl\u00e4gig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kein ermittelbarer Marktkurs<\/h3>\n\n\n\n<p>Da bei Honeypot Smart Contracts eine Ver\u00e4u\u00dferung durch den Steuerpflichtigen \u00fcber einen regul\u00e4ren Markt faktisch ausgeschlossen ist, <strong>fehlt es an einem tats\u00e4chlich ermittelbaren Marktkurs<\/strong>. In solchen F\u00e4llen kann f\u00fcr Zwecke der Bewertung ein <strong>Ansatz mit 0 Euro<\/strong> in Betracht kommen, sofern f\u00fcr die betreffenden Kryptowerte kein objektiv ermittelbarer Marktwert vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies entspricht dem vom <strong><a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=BMF-Schreiben+06.03.2025\" title=\"\">BMF im Schreiben vom 06.03.2025<\/a><\/strong> vertretenen Grundsatz, wonach Kryptowerte ohne ermittelbaren Marktkurs insbesondere bei erstmaliger Ausgabe oder fehlender Handelsplattform mit 0 Euro angesetzt werden k\u00f6nnen. \u00dcbertr\u00e4gt man diese Grunds\u00e4tze auf Honeypot Token, deren Smart Contract Logik eine Ver\u00e4u\u00dferung f\u00fcr den Steuerpflichtigen technisch verhindert (z.B. durch einen Sell Block, der nur den Emittenten oder bestimmte Whitelistadressen verkaufen l\u00e4sst), spricht viel daf\u00fcr, auch hier von einem <strong>fehlenden objektiven Marktwert<\/strong> auszugehen und einen Ansatz von 0 Euro vorzunehmen, zumindest so lange keine tats\u00e4chlich nutzbare, rechtlich zul\u00e4ssige Verwertungsm\u00f6glichkeit besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechendes gilt f\u00fcr <strong>Unsolicited Token Drops<\/strong> und sogenannte <strong>Dust Attacks<\/strong>, bei denen dem Steuerpflichtigen massenhaft wirtschaftlich wertlose oder betr\u00fcgerische Token in die Wallet gesendet werden. Fehlt es an einem verl\u00e4sslichen, am Markt realisierbaren Kurs, weil kein seri\u00f6ser Handelsplatz existiert, Kursangaben offensichtlich manipulativ sind oder die Tokens technisch nicht ver\u00e4u\u00dferbar sind, k\u00f6nnen diese Kryptowerte nach den vom BMF vorgegebenen Bewertungsgrunds\u00e4tzen <strong>ebenfalls mit 0 Euro angesetzt<\/strong> werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kein steuerlich relevanter Zufluss<\/h3>\n\n\n\n<p>Selbst wenn hilfsweise ein wirtschaftlicher Wert angenommen wird, fehlt es am <strong>Zufluss im einkommensteuerrechtlichen Sinne<\/strong>. Nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung des BFH und der Kommentarliteratur setzt ein Zufluss voraus, dass der Steuerpflichtige <strong>\u00fcber den Verm\u00f6genswert wirtschaftlich verf\u00fcgen<\/strong> kann (Prinzip der \u201ewirtschaftlichen Realisierbarkeit\u201c). Dies ist bei Fake Airdrop Token mit Honeypot Mechanik, manipulierten M\u00e4rkten und faktischer Unver\u00e4u\u00dferbarkeit gerade nicht der Fall.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgrenzung zum echten Airdrop<\/h2>\n\n\n\n<p>Die steuerrechtliche Behandlung echter Airdrops unterscheidet sich grundlegend. Das BMF differenziert nach dem <strong>Leistungscharakter<\/strong> (Rn. 70\u201375 des BMF-Schreibens):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th><strong>Airdrop-Typ<\/strong><\/th><th><strong>Steuerliche Einordnung<\/strong><\/th><th><strong>Rechtsgrundlage<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Echter Airdrop ohne Gegenleistung<\/td><td>Kein Zufluss bei Erhalt; Anschaffungskosten 0 Euro; Haltefrist (\u00a7 23 EStG) beginnt<\/td><td>BMF v. 06.03.2025, Rn. 71 f.<\/td><\/tr><tr><td>Airdrop mit Gegenleistung (Daten, Handlung)<\/td><td>Sonstige Eink\u00fcnfte \u00a7 22 Nr. 3 EStG bei Erhalt; Anschaffungskosten = Marktkurs; nachfolgende Ver\u00e4u\u00dferung: \u00a7 23 EStG<\/td><td>BMF v. 06.03.2025, Rn. 73\u201375; \u00a7 22 Nr. 3 EStG<\/td><\/tr><tr><td>Fake Airdrop (Scam Token)<\/td><td>Kein Wirtschaftsgut; kein Zufluss; steuerlich irrelevant; Ansatz 0 Euro<\/td><td>\u00a7 23 EStG i.V.m. BFH IX R 3\/22; Analogie zu BMF Rn. 73; \u00a7 39 Abs. 1 AO<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufzeichnungs- und Mitwirkungspflichten nach AO<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch wenn <strong>Fake Airdrops steuerlich irrelevant<\/strong> sind, entbindet dies nicht von der <strong>Dokumentationspflicht<\/strong>. Das BMF-Schreiben v. 06.03.2025 hat erstmals in Rn. 87 ff. <strong>explizite Anforderungen an Steuerreports<\/strong>, Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten im Zusammenhang mit Kryptowerten normiert. Diese erg\u00e4nzen die allgemeinen Aufzeichnungspflichten nach \u00a7\u00a7 140 ff., 147 AO.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen einer Betriebspr\u00fcfung oder Anfrage des Finanzamts obliegt dem Steuerpflichtigen die <strong>Mitwirkungspflicht<\/strong> nach \u00a7 90 AO. Er muss nachweisen k\u00f6nnen, dass eine als gel\u00f6scht gekennzeichnete Transaktion tats\u00e4chlich ein <strong>Scam-Ereignis<\/strong> war und kein wirtschaftliches Gut darstellt. Fehlt dieser Nachweis, besteht das Risiko, dass das Finanzamt im <strong>Wege der Sch\u00e4tzung<\/strong> nach \u00a7 162 AO einen Zufluss ansetzt \u2013 mit der Folge einer <strong>fehlerhaft erh\u00f6hten Steuerlast<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anforderungen an die Dokumentation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Dokumentation kann folgende Elemente enthalten, um pr\u00fcfungssicher zu sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Blockchain-Nachweis:<\/strong> Screenshot des TX-Hash auf dem jeweiligen Blockexplorer (Etherscan, Polygonscan, BscScan etc.) mit Nachweis der Scam-Charakteristik (z.B. Kennzeichnung als &#8222;Phishing\/Scam&#8220; auf Etherscan, Honeypot-Analyse)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Contract-Analyse:<\/strong> Nachweis \u00fcber Token-Sniffer-Tools (z.B. tokensniffer.com, honeypot.is), dass ein Sell Block oder anderer Exploitmechanismus im Contract vorhanden ist<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CoinTracking-Export:<\/strong> PDF- oder CSV-Export des Steuerreports vor und nach der L\u00f6schung (Zeitstempel-Dokumentation)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Freitextnotiz:<\/strong> Direkte Notiz in CoinTracking\/Blockpit mit Angabe von TX-Hash, Datum der Entdeckung, Begr\u00fcndung der Scam-Klassifikation und Link zum Blockexplorer<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Excel-Transaktionslog:<\/strong> Separates Begleitdokument mit tabellarischer \u00dcbersicht aller entfernten Transaktionen, Datum der Entfernung, Begr\u00fcndung und Belegsicherung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u26a0 Praxishinweis: Aufbewahrungsfrist<\/h4>\n\n\n\n<p>Alle Belege zu Kryptotransaktionen sind nach \u00a7 147 Abs. 1 Nr. 5 i.V.m. Abs. 3 AO f\u00fcr <strong>sechs Jahre<\/strong> aufzubewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts <strong>strafrechtlicher Risiken<\/strong> (\u00a7 370 AO, Verj\u00e4hrung 5\u201310 Jahre) und Ablaufhemmung (\u00a7 171 Abs. 7 AO bei Steuerpr\u00fcfung) empfiehlt sich jedoch eine <strong>Aufbewahrung von mindestens zehn Jahren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Regulatorischer Ausblick: CARF, DAC8 und das KStTG ab 2026<\/h2>\n\n\n\n<p>Ab dem 01.01.2026 gilt in Deutschland das <strong>Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG)<\/strong>, mit dem die EU-Richtlinie 2023\/2226 (DAC8) in nationales Recht umgesetzt wurde. CASPs (Crypto Asset Service Providers) sind verpflichtet, <strong>vollst\u00e4ndige steuerrelevante Kunden- und Transaktionsdaten<\/strong> zu erheben und bis zum 31.07.2027 erstmals an das Bundeszentralamt f\u00fcr Steuern (BZSt) zu melden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das BZSt leitet diese Daten anschlie\u00dfend an die zust\u00e4ndigen Landesfinanzbeh\u00f6rden sowie an Partnerbeh\u00f6rden in 52 teilnehmenden Staaten weiter. Auch Anbieter mit Sitz au\u00dferhalb der EU (z.B. Binance, Bybit, Kraken) werden erfasst, sofern sie in einem EU-Mitgliedstaat lizenziert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die praktische Konsequenz f\u00fcr Anleger: Fake-Airdrop-Transaktionen, die im Steuerreport verbleiben, werden k\u00fcnftig <strong>automatisch mit den Meldedaten der Exchanges abgeglichen<\/strong>. Inkonsistenzen zwischen selbst gemeldeten Daten und den DAC8-Meldungen k\u00f6nnen <strong>Betriebspr\u00fcfungen<\/strong> ausl\u00f6sen. Ein bereinigter, l\u00fcckenlos dokumentierter Steuerreport ist daher in der DAC8-\u00c4ra kein optionales Best Practice, sondern eine zwingende Voraussetzung f\u00fcr eine <strong>korrekte und pr\u00fcfungssichere Steuererkl\u00e4rung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtiger Hinweis zur <strong><a href=\"https:\/\/www.winheller.com\/steuerrecht-steuerberatung\/steuerstrafrecht\/selbstanzeige.html\" title=\"\">Selbstanzeige<\/a><\/strong> nach \u00a7 371 AO: Wer in vergangenen Veranlagungsjahren unbereinigten Steuerreports zu Grunde gelegt hat und dadurch m\u00f6glicherweise fehlerhafte Erkl\u00e4rungen eingereicht hat, sollte umgehend pr\u00fcfen, ob eine <strong>strafbefreiende Selbstanzeige<\/strong> in Betracht kommt. Das Zeitfenster verengt sich mit dem Inkrafttreten des automatischen Datenaustauschs unter DAC8\/CARF erheblich. Sobald die gemeldeten Daten beim Finanzamt vorliegen und ein Abgleich stattgefunden hat, ist die Sperrwirkung des \u00a7 371 Abs. 2 AO zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umfassende Beratung zur Erstellung von Krypto-Steuerreports<\/h2>\n\n\n\n<p>WINHELLER unterst\u00fctzt Sie gerne bei der Erstellung <strong>pr\u00fcfungssicherer Steuerreports<\/strong>, der vollst\u00e4ndigen Dokumentation und Ihrer Steuererkl\u00e4rung f\u00fcr <strong>maximale Rechtssicherheit<\/strong> in der komplexen Kryptosteuerwelt. <strong><a href=\"https:\/\/www.winheller.com\/kontaktanfahrt.html\" title=\"\">Melden Sie sich gerne bei uns.<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Kryptowerte aktiv verwaltet, kennt das Problem: Die eigene Wallet f\u00fcllt sich mit Token, die man nie bewusst erworben hat. 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